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Kirchen - Benefizkonzert 2011


Am Samstag, den 03.12.2011 luden das Akkordeonorchester des ZAV Kirchheim und das Vokalensemble der Kreuzkirche unter der Leitung von Lia Kasrasvilli zum gemeinsamen Kirchenkonzert in die Kirchheimer Auferstehungskirche ein.

Rund 150 Zuhörer folgten der Einladung und genossen das bunte Programm aus Gesangs- und Akkordeondarbietungen.

Der Erste Vorsitzende des Zither- und Akkordeonvereins Kirchheim, Holger Reusch, überreicht Katharina Steck vom häuslichen Kinderhospizdienst Kirchheim einen Scheck.


Akkordeon und Chor für Kinder

Zugunsten des häuslichen Kinderhospizdienstes Kirchheim gaben das Akkordeonorchester des Zither- und Akkordeonvereins und das Vokalensemble der Kreuzkirche ein Benefiz-Konzert in der Auferstehungskirche.

Nach dem musikalischen Auftakt des Akkordeonorchesters unter der Leitung von Claudia Raichle mit der Pop-Ouvertüre „Rhapsodia“ von Robert Finn begrüßte Pfarrer Oberman die Zuhörer und Musiker. Er fand es „herrlich, das anzuhören“, und freute sich, dass ein solches Konzert möglich war in der Kirche, die ihn erst seit Mai als Pfarrer bestellt hat. „Die ganze Fülle der Musik widerspiegelt Gottes Herrlichkeit“, stellte er fest und erwartete gespannt einen Abend des Lobes und der Freude.

Das Akkordeonorchester als Veranstalter zeigte ein breites musikalisches Spektrum aus sämtlichen Musikepochen. Johann Sebastian Bachs „Badinerie“ erklang ebenso wie das israelische „Rikudim III“, das mit abwechselnden Taktarten für ungewohnten Rhythmus sorgte. Auch das bekannte „Misteriosa Venezia“ von Rondo Veneziano passte gut zu dem hohen Musikniveau. Mit bekannten Titeln aus der Popmusik wie das durch Enya bekannt gewordene „Adiemus“ und die Pop-Hymne „Music“ von John Miles rundete es seinen gelungenen Auftritt ab.

Im Wechsel mit dem Akkordeonorchester sang das Vokalensemble der Kreuzkirche unter der Leitung von Lia Kasrasvilli. Zumeist wurden die Sängerinnen und Sänger von Klavier oder Gitarre begleitet, doch besonders bei den A-capella-Vorträgen kamen die ausdrucksstarken Stimmen schön zur Geltung. Der Chor sang überwiegend deutsch und englisch mit christlichen Texten, doch waren mit „Misa Boliviana“ und „Suliko“ auch Abstecher nach Südamerika und Osteuropa darunter. Der Black Gospel „We pray“ wurde zur stark beseelten Melodie mit einer netten Choreographie zu einer Art Audruckstanz ausgearbeitet. Mit „When Israel“ erklang ein weiterer bekannter Gospel mit peppiger Klavieruntermalung. Auch die Solovorträge mit begleitendem Chor wie „Behold the Lamb of God“ und andere Titel wurden sehr ergreifend vorgetragen.

Katharina Steck vom häuslichen Kinderhospizdienst Kirchheim zeigte sich als Empfängerin der Spenden „glücklich, einfach zuhören zu dürfen“. Im Alltag des Hospizdienstes sind sie und andere Mitarbeiter selbst Akteure und helfen zum einen Familien mit schwerstkranken und sterbenden Kindern, zum anderen aber auch Kindern, die einen lieben Angehörigen verloren haben. So folgten die Zuhörer dem Spendenaufruf bereitwillig, wodurch 857 Euro zusammenkamen. sr



Info zum häuslichen Kinderhospizdienst (externer link)
Info zur Kirchengemeinde (externer link)