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Zithergruppe



Unter der Leitung des Zither- und Hamonikatelent Fritz Ruess erklingen die Konzertzithern in mehreren Stimmen. Begleitet werden die traditionsreichen Instrumente bisweilen von Kontrabass, Gitarre und Klavier.

Zithergruppe und Probe

In der Standardbesetzung mit 6 Zithern und Begleitgitarre spielt die Zitherguppe hauptsächlich volkstümliche und traditionelle Zithermusik, oftmals auch in Bearbeitung des Gruppenleiters Fritz Ruess.

Wann?     donnerstags von 19:30 - 21:30 Uhr
Wo?         in den Privaträumen des Gruppenleiters Fritz Ruess,
                Grünewaldweg 35, 73230 Kirchheim / Teck
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Geschichte

Seit dem Jahr 1909 wird in Kirchheim - nur durch wenige Kriegsjahre unterbrochen - vereinsmäßig Zithermusik gespielt. In den 1920er-1950er Jahren war es keine Seltenheit, dass 30-40 aktive Spieler auf der Bühne kaum Platz fanden.
Leider ist die Zahl der Zithermusikanten in der Region erheblich zurückgegangen, was auch darauf zurückzuführen ist, dass das Zitherspiel schwierig ist und regelmäßiges Üben voraussetzt. Umso größer ist der Stolz, dass sich in Kirchheim diese Musik bis heute gehalten hat.

Das Instrument Zither

Der Name leitet sich von der griechischen Urform "Kithara" ab. Die heutige Zither, deren Entwicklung als abgeschlossen gilt, hat 5 Melodiesaiten und bis zu 42 Begleit- und Basssaiten. Die Zither hat einen außergewöhnlich großen Tonumfang, der 5 Oktaven und 185 Töne umfasst.
Mit den Fingern der linken Hand wird die Melodie gegriffen wird, mit dem Damen der rechten Hand werden mit einem Zitherring die Melodiesaiten angeschlagen und die Begleit- und Basssaiten gespielt.
Neben der verbreiteten Diskantzither gibt es die Bass-, Alt- und Quintzither.


Wissenswert: So funktioniert eine Zither (externer link)


Konzert 2009 in der Stadthalle Kirchheim / Teck

Zithergruppe (Bild 2008)